Geschichte
Geschichte der OMV  
 
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) ist die innerparteiliche Interessenvertretung derjenigen Mitglieder von CDU und CSU, die aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten bzw. aus der Sowjetischen Besatzungszone oder der sog. DDR stammen.
 
Innere Struktur
 
In der CSU heißt die Organisation Union der Vertriebenen (UdV) und hat als Arbeitsgemeinschaft der Partei um die 10.000 Mitglieder. 
 
In einzelnen Landesverbänden der CDU trägt die OMV weiterhin ihren alten Namen Union der Vertriebenen und Flüchtlinge (UdVF) (z.B. Baden-Württemberg und Hessen).
 
Geschichte 
 
Die Vorläufer der OMV entstanden bereits in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Innerhalb der Union versuchte man die Belange der Flüchtlinge und Vertriebenen seit 1946 in Flüchtlingsausschüssen zu bündeln. Am 27./28. April 1948 fand in Braunschweig schließlich die erste Reichstagung der Landesflüchtlingsausschüsse von CDU und CSU statt. 1968 beschloß der CDU-Bundesparteitag diese Flüchtlingsausschüsse mit dem 1950 entstandenen Landesverband Oder/Neiße zusammenzuschließen. Die neu gebildete Vereinigung der Partei gab sich den Namen Union der Vertriebenen und Flüchtlinge (UdVF). Zu dieser Zeit gab es auch Überlegungen die daneben bestehende Exil-CDU mit der UdVF zu vereinigen. Dieses wurde jedoch nicht umgesetzt. In den 1970er Jahren wurde die UdVF verstärkt gegen die Ostpolitik der sozial-liberalen Koalition aktiv. Immer wieder wurden das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen und das Recht auf Heimat betont. 1981 benannte sich die UdVF in Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung um. Während sie damals mit knapp 30.000 Mitgliedern in der CDU und 10.000 Mitgliedern in der CSU ihren höchsten Mitgliederstand verzeichnete, kam es in den darauf folgenden Jahren zu einem Rückgang der Mtgliedschaft. Dies hatte ihre Ursache vor allem in der sinkenden Zahl der direkt von Flucht und Vertreibung der Nachkriegszeit Betroffenen. Den damit einhergehenden Bedeutungsverlust versuchte die OMV durch eine verstärkte Interessenvertretung für Umsiedler und Spätaussiedler zu kompensieren.
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